WIRKUNGSWEISE
Das Hydrofiber*-Produkt Aquacel Extra besteht aus stark absorbierender Natrium-Carboxymethylcellulose (CMC). Es bildet bei Kontakt mit Wundflüssigkeit ein formstabiles Gel, nimmt Flüssigkeit schnell auf und schließt diese ein. Verstärkungsfasern sorgen für Formstabilität und Reißfestigkeit, so dass die Wundauflage rückstandsfrei aus der Wunde entfernt wird. Durch die rein vertikale Absorption wird die Wundumgebung verlässlich vor Mazerationen geschützt. Geeignet für die Versorgung akuter und chronischer, mäßig bis stark exsudierender Wunden.
Biatain Fiber
besteht ebenfalls aus stark absorbierendem Carboxymethylcellulose (CMC). Zusätzlich sind Bi-Komponentenfasern eingewebt, die dem Verbundsystem Stabilität geben. Die Aufnahme des Exsudats erfolgt vertikal, dabei kommt es zu einer formstabilen Gelierung. Dies sichert eine rückstandsfreie Entfernung der Wundauflage. Bei Exsudataufnahme schrumpft der Verband nur minimal zusammen und reduziert so das Risiko von Exsudatansammlungen am Wundgrund. Der Verband ist bei mässig bis stark exsudierenden chronischen und sekundärheilenden Wunden einsetzbar.
Cutimed Gelling Fiber
ist ein weicher, wasserabweisender, steriler Hydrofaser-Vliesverband, der aus Natrium-CMC und Verstärkungsfasern aus hochdichtem Polyethylen besteht. Es bietet ein leistungsstarkes,vertikales Exsudatmanagement, auch unter Kompression und unterstützt das autoloytische Debridement.
Durafiber ist eine absorbierende, gelierende Wundauflage/Wundfüller aus Cellulose-Fasern. Durch die einzigartige Mischung aus Zellstofffasern stellt Durafiber eine vielseitige Lösung für die Behandlung von chronischen und akuten Wunden mit mittleren bis hohen Exsudatmengen dar.
ZU BEACHTEN
Die Anwendung erfolgt bei tiefen und unterminierten Wunden. Hydrofasern gelieren stabil und lassen sich daher im Allgemeinen en bloc entfernen.Der alleinige Einsatz bei infizierten und kolonisierten Wunden ist nicht möglich.
*SIEHE GLOSSAR
Bild 1: Dekubitus am Gesäß
Bild 2: Granulierender Dekubitus am Sitzbein, Wundhöle 45 mm tief
WIRKUNGSWEISE
Semiokklusive Wundverbände aus Hydrogel nehmen fast kein Wundexsudat auf und finden ihren Einsatz daher bei kaum exsudierenden Wunden um diese feucht zu halten. Die Fertigverbände stehen überwiegend mit einer abdeckenden PU-Folie zur Verfügung. Eine Wundbeurteilung durch den Verband ist je nach Exsudataufkommen vorübergehend möglich.
HydroTac transparent und HydroTac transparent comfort sind sterile, transparente Gel-Verbände (mit oder ohne Haftrand) mit semipermeabler, keimdichter Deckschicht, die für ein feuchtes Wundmilieu sorgt. Beide Verbände sind für die Langzeitbehandlung trocknener oder gering exudierender Wunden in der Granulations- und Epithelisationsphase geeignet.
ZU BEACHTEN
Hydrogelkompressen lösen sich nicht auf und eignen sich bei wenig exsudierenden Wunden. Geringe Mengen Exsudat werden in den Verband eingelagert. Längere Verbandwechselintervalle sind möglich. Kosteneinsparung gegenüber konventionellen Verbänden. Schmerzfreie Verbandwechsel. Keine Traumatisierung der Wunde. Kein Einsatz der Verbände bei infektiösen Wunden.
WIRKUNGSWEISE
Semiokklusive Wundverbände aus Hydrogel nehmen fast kein Wundexsudat auf und finden ihren Einsatz daher bei kaum exsudierenden Wunden um diese feucht zu halten. Die Fertigverbände stehen überwiegend mit einer abdeckenden PU-Folie zur Verfügung. Eine Wundbeurteilung durch den Verband ist je nach Exsudataufkommen vorübergehend möglich.
HydroTac transparent und HydroTac transparent comfort sind sterile, transparente Gel-Verbände (mit oder ohne Haftrand) mit semipermeabler, keimdichter Deckschicht, die für ein feuchtes Wundmilieu sorgt. Beide Verbände sind für die Langzeitbehandlung trocknener oder gering exudierender Wunden in der Granulations- und Epithelisationsphase geeignet.
Intrasite Conformable
kombiniert die Vorteile von Intrasite Hydrogel mit einer Polyester-Viskose-Gaze und dient zur Rehydrierung und Wundreinigung oberflächlicher und tiefer Wundkavitäten.
ZU BEACHTEN
Hydrogelkompressen lösen sich nicht auf und eignen sich bei wenig exsudierenden Wunden. Geringe Mengen Exsudat werden in den Verband eingelagert. Längere Verbandwechselintervalle sind möglich. Kosteneinsparung gegenüber konventionellen Verbänden. Schmerzfreie Verbandwechsel. Keine Traumatisierung der Wunde. Kein Einsatz der Verbände bei infektiösen Wunden.
Bild 1: Gering exsudierendes UCV am Außenknöchel
Bild 2: Wenig exsudierende granulierende Ulzerationen am Unterschenkel
WIRKUNGSWEISE
Hydrogele stehen in Tubenform, als Applikationsspritze (Cutimed Gel, Hydrosorb Gel) oder als Blister zur Verfügung. Das im Gel enthaltene Wasser wird an Nekrosen abgegeben und löst diese auf. Aber auch trockene Wunden können, bei geeignetem Primärverband, damit feucht gehalten werden.
Intrasite Gel ist ein klares Hydrogel zur raschen und schmerzarmen Wundreinigung im Applikationsspender.
Purilon Gel ist ein klares, formbeständiges, amorphes Hydrogel mit CMC und Alginatzusatz. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen auskommt.
ZU BEACHTEN
Nach Öffnen der Tuben o.ä. muss das Hydrogel unverzüglich angewendet werden. Eine Mehrfachverwendung ist ausgeschlossen, der Rest muss entsorgt werden
WIRKUNGSWEISE
Hydrogele stehen in Tubenform, als Applikationsspritze (Cutimed Gel , Hydrosorb Gel) oder als Blister zur Verfügung. Das im Gel enthaltene Wasser wird an Nekrosen abgegeben und löst diese auf. Aber auch trockene Wunden können, bei geeignetem Primärverband, damit feucht gehalten werden.
Intrasite Gel ist ein klares Hydrogel zur raschen und schmerzarmen Wundreinigung im Applikationsspender.
Purilon Gel ist ein klares, formbeständiges, amorphes Hydrogel mit CMC und Alginatzusatz. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen auskommt.
ZU BEACHTEN
Nach Öffnen der Tuben o.ä. muss das Hydrogel unverzüglich angewendet werden. Eine Mehrfachverwendung ist ausgeschlossen, der Rest muss entsorgt werden.
Bild 1: Bereits autolytisch behandelte Nekrose an der Wade
Bild 2: Nekrose an der Fußsohle vor autolytischer Therapie
WIRKUNGSWEISE
Folien – semipermeabel – ohne Saugkissen bestehen aus einer Polyurethanfolie, die häufig mit einem hypoallergenen Polyacrylatkleber beschichtet ist. Die Folie sorgt für ein feuchtes Wundmilieu und ist undurchlässig für Wasser und Bakterien, sodass ein effektiver Schutz von außen gewährleistet ist (Opsite Flexigrid). Folien dienen als Wundabdeckung bei nicht und gering exsudierenden Wunden.
Hydrofilm/Hydrofilm roll werden für trockene oder nur leicht exsudierende, primär heilende, Wunden, fast verheilte epithelisierende Wunden sowie zur Fixierung von Wundauflagen, Kathetern und Kanülen verwendet.
IV3000 und Leukomed IV film sind Fertigverbände zur Kanülenfixierung mit einer außergewöhnlich hohen Wasserdampfdurchlässigkeit.
Leukomed T dient zur wasserdichten Abdeckung, z.B. von nicht exsudierenden Wunden oder zur Prophylaxe von dekubitusgefährdeten Hautzonen. Für einen sterilen Wundschutz oder für die sterile Sekundärfixierung bei empfindlicher Haut ist Leukomed T skin sensitive die ideale Lösung.
Opsite Flexifix von der Rolle ermöglicht das optimale Abmessen der benötigten Länge und ist damit besonders wirtschaftlich.
Opsite Flexifix Gentle ist eine transparente Fixierfolie mit Silikongel-Beschichtung. Die Folie kann zur Fixierung von Primärverbänden oder als Hautschutz eingesetzt werden, ist für sehr empfindliche Haut geeignet und kann repositioniert werden.
ZU BEACHTEN
Der Patient kann mit diesem Wundverband duschen oder baden. Bei einigen Materialien kann die Wunde durch den transparenten Verband beobachtet werden.
Keine Aufnahme von Exsudat, da kein Saugkissen vorhanden.
NICHT bei infizierten, tiefen und sezernierenden Wunden einsetzen.
WIRKUNGSWEISE
Folien – semipermeabel – ohne Saugkissen bestehen aus einer Polyurethanfolie, die häufig mit einem hypoallergenen Polyacrylatkleber beschichtet ist. Die Folie sorgt für ein feuchtes Wundmilieu und ist undurchlässig für Wasser und Bakterien, sodass ein effektiver Schutz von außen gewährleistet ist (Opsite Flexigrid). Folien dienen als Wundabdeckung bei nicht und gering exsudierenden Wunden.
Hydrofilm/Hydrofilm roll werden für trockene oder nur leicht exsudierende, primär heilende, Wunden, fast verheilte epithelisierende Wunden sowie zur Fixierung von Wundauflagen, Kathetern und Kanülen verwendet.
IV3000 und Leukomed IV film sind Fertigverbände zur Kanülenfixierung mit einer außergewöhnlich hohen Wasserdampfdurchlässigkeit.
Leukomed T
dient zur wasserdichten Abdeckung, z.B. von nicht exsudierenden Wunden oder zur Prophylaxe von dekubitusgefährdeten Hautzonen. Für einen sterilen Wundschutz oder für die sterile Sekundärfixierung bei empfindlicher Haut ist Leukomed T skin sensitive die ideale Lösung.
Opsite Flexifix von der Rolle ermöglicht das optimale Abmessen der benötigten Länge und ist damit besonders wirtschaftlich.
Opsite Flexifix Gentle ist eine transparente Fixierfolie mit Silikongel-Beschichtung. Die Folie kann zur Fixierung von Primärverbänden oder als Hautschutz eingesetzt werden, ist für sehr empfindliche Haut geeignet und kann repositioniert werden.
ZU BEACHTEN
Der Patient kann mit diesem Wundverband duschen oder baden. Bei einigen Materialien kann die Wunde durch den transparenten Verband beobachtet werden.
Keine Aufnahme von Exsudat, da kein Saugkissen vorhanden.
NICHT bei infizierten, tiefen und sezernierenden Wunden einsetzen.
Bild 1: Erstversorgung einer Fingerkuppenamputation mit einem Folienverband
Bild 2: Schutz der Wunde mit einer Folie bei Rasur
WIRKUNGSWEISE
Elastische Fixierbinden und kohäsive, elastische Fixierbinden dienen zur Fixierung von Wundauflagen/Wundverbänden, Schienenverbänden etc. Während die hochelastischen Fixierbinden ohne Latexzusatz auskommen, findet sich bei den kohäsiven Binden ein Latexzusatz, der u.a. für den kohäsiven Effekt zuständig ist. Sie haften auf sich selbst, was ein Verrutschen der Verbände nahezu verhindern kann. Beide Bindenarten bestehen aus Baumwolle, Viskose und Polyamid, wobei die individuelle Zusammensetzung durchaus variiert. Gazofix- und Haftelast-Binden bilden eine Ausnahme: Sie bestehen nur aus Polyamid (60 %) und Baumwolle (40 %).
Bei den kohäsiven Binden reicht eine 1/3 Überlappung zur sicheren Fixierung, was die Binden in der Anwendung sparsam macht.
Verschiedene Bindentypen sind auch farbig (color) oder latexfrei zu erhalten.
klinifix cohesive fixation bandage ist eine kohäsive*, elastische, weiße Fixierbinde. Sie ist latexfrei und besteht aus 40 % Baumwolle, 30 % Viskose und 30 % Polyamid. Eine Haftung an Haut, Haaren und Kleidung wird vermieden.
ZU BEACHTEN
Elastische Fixierbinden eignen sich besonders zur Fixierung über Gelenken. Auf eine geeignete Bindengröße im Verhältnis zum Umfang des zu versorgenden Körperteiles muss unbedingt geachtet werden. Es kann sinnvoll sein, die Fixierbinden zusätzlich mit einem Schlauch- oder Netzverband zu sichern.
Kohäsive Haftbinden müssen ohne Zug angelegt werden, da es sonst leicht zu ungewollter Kompression und zu Einschnürungen kommen kann. Besondere Beachtung gilt hier im Bereich über Gelenken und in Gelenknähe. Bei Mull- und Haftbinden auf ihr Verhalten bei einwirkender Nässe achten.
Bild 1: Fixierung einer Wundauflage mit einer elastischen Haftbinde
Bild 2: Postoperativer Kompressionsverband vor Fixierung
WIRKUNGSWEISE
Elastische Fixierbinden und kohäsive, elastische Fixierbinden dienen zur Fixierung von Wundauflagen/Wundverbänden, Schienenverbänden etc. Während die hochelastischen Fixierbinden ohne Latexzusatz auskommen, findet sich bei den kohäsiven Binden ein Latexzusatz, der u.a. für den kohäsiven Effekt zuständig ist. Sie haften auf sich selbst, was ein Verrutschen der Verbände nahezu verhindern kann. Beide Bindenarten bestehen aus Baumwolle, Viskose und Polyamid, wobei die individuelle Zusammensetzung durchaus variiert. Gazofix- und Haftelast-Binden bilden eine Ausnahme: Sie bestehen nur aus Polyamid (60 %) und Baumwolle (40 %).
Bei den kohäsiven Binden reicht eine 1/3 Überlappung zur sicheren Fixierung, was die Binden in der Anwendung sparsam macht.
Verschiedene Bindentypen sind auch farbig (color) oder latexfrei zu erhalten.
klinifix cohesive fixation bandage ist eine kohäsive*, elastische, weiße Fixierbinde. Sie ist latexfrei und besteht aus 40 % Baumwolle, 30 % Viskose und 30 % Polyamid. Eine Haftung an Haut, Haaren und Kleidung wird vermieden.
ZU BEACHTEN
Elastische Fixierbinden eignen sich besonders zur Fixierung über Gelenken. Auf eine geeignete Bindengröße im Verhältnis zum Umfang des zu versorgenden Körperteiles muss unbedingt geachtet werden. Es kann sinnvoll sein, die Fixierbinden zusätzlich mit einem Schlauch- oder Netzverband zu sichern.
Kohäsive Haftbinden müssen ohne Zug angelegt werden, da es sonst leicht zu ungewollter Kompression und zu Einschnürungen kommen kann. Besondere Beachtung gilt hier im Bereich über Gelenken und in Gelenknähe. Bei Mull- und Haftbinden auf ihr Verhalten bei einwirkender Nässe achten.
WIRKUNGSWEISE
Enzyme dienen der Wundreinigung. Fibrinbeläge* und Restnekrosen werden abgelöst. Aber auch nach einem chirurgischen Débridement werden sie eingesetzt und sorgen für bessere Vorbedingungen für eine ungestörte Granulation und Epithelisierung.
Iruxol N
Kollagenase spaltet Kollagenfasern, die nekrotisches Gewebe am Wundgrund festhalten. Begleitproteasen lösen dabei entstehende Bruchstücke weiter auf. Körpereigene Wundheilungsprozesse werden durch die Kollagenbruchstücke aktiviert.
ZU BEACHTEN
In der Regel genügt die 1mal tägliche Applikation. Nur in feuchtem Milieu optimal wirksam, nicht wirksam bei gleichzeitiger Anwendung von Antiseptika. Trockene Nekrosen anritzen, damit das Enzym auf den Wundgrund gelangen kann.
Pflichttext für Arzneimittel:
- Schnelle Wundreinigung
- Förderung der Granulation und Epithelisation
- Gute Verträglichkeit
- Einfache Anwendung (1x täglich eine 2 mm dicke Schicht auftragen)
- Zur Behandlung von Wunden wie Dekubitus, Ulcus cruris, diabetische Ulzera, Verbrennungen
- Löst durch sein spezifisches Enzym Kollagenase die Beläge aus dem Wundgrund und baut sie durch die Begleitproteasen weiter ab
- Körpereigene Wundheilungsprozesse werden durch die Kollagenbruchstücke aktiviert
*siehe Glossar
Bild 1: Ulzerationen am Unterschenkel bei Diabetes mellitus
Bild 2: Teils nekrotische postoperative Wunde an der Wade
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